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Seehofer: Friedensnobelpreis ändert nichts am Europa-Kurs der CSU

Archivmeldung vom 13.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Horst Seehofer
Horst Seehofer

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union gelobt, zugleich aber deutlich gemacht, dass sich am europapolitischen Kurs der CSU nichts ändern werde. "Die EU ist in der Tat eine Werte- und Friedensgemeinschaft", sagte Seehofer der "Mitteldeutschen Zeitung" (Onlineausgabe).

"Deshalb sollten wir uns alle freuen über diese Auszeichnung." Seehofer fügte allerdings hinzu: "Für uns bedeutet das keine Veränderung des Kurses. Wir sind große Anhänger der europäischen Integration. Ich habe die europäische Idee immer als die genialste Idee der Nachkriegsgeschichte bezeichnet. Gleichwohl kann man immer über die eine oder andere praktische Frage diskutieren. Das tun wir ja in Deutschland ebenso", erklärte der CSU-Chef.

Merkel sieht Friedensnobelpreis für EU als Ansporn

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht den Friedensnobelpreis für die Europäische Union als Ansporn. In ihrem neuen Video-Podcast sagt Merkel, die Auszeichnung sei "Ansporn für uns, die wir heute die Europäische Union weiterentwickeln und zu einem Modell machen wollen, wie auch andere Regionen der Welt besser zusammenleben können". Die "wunderbare Auszeichnung" erinnere an die Gründerväter der Europäischen Union, "die nach dem Zweiten Weltkrieg davon beseelt waren, dass nie wieder Krieg zwischen den Völkern in Europa sein darf", so Merkel. "Und das haben wir geschafft", fügt die Kanzlerin hinzu.

Mit Blick auf die europäische Gemeinschaftswährung sagte Merkel, dass der Euro weit mehr sei als eine Währung. "Er ist ein Bekenntnis, zusammenzuhalten", betonte die CDU-Chefin. Die einzelnen Staaten könnten "unsere Ideale von Demokratie, von Meinungsfreiheit, von Toleranz, von Religionsfreiheit, von Pressefreiheit" nicht in einer Welt mit sieben Milliarden Menschen durchsetzen. Zusammen, in der EU, seien die Staaten stark, sagt Merkel.

Die Vereinigung zu einem gemeinsamen Staat nach dem Vorbild der USA würde die EU allerdings überfordern, erklärt die Bundeskanzlerin. "Wir sind ja doch Länder mit einer sehr eigenen nationalen Geschichte. Jedes hat seine Sprache, seine Kultur." Die EU werde folglich "immer ein Gebilde sein, das einzigartig ist", so Merkel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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