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Linken-Chef bietet SPD Kooperation bei Mindestlohn an

Archivmeldung vom 18.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bernd Riexinger (2010) Bild: dielinkebw / wikipedia.org
Bernd Riexinger (2010) Bild: dielinkebw / wikipedia.org

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat der SPD angeboten, den von ihr geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro vor der Bildung einer Großen Koalition im Bundestag durchzusetzen: "Die SPD muss nicht bei der Union um 8,50 Euro Mindestlohn betteln, sondern handeln", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). 8,50 Euro könnten ohnehin maximal ein Anfang sein.

Riexinger fügte hinzu: "Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf mit rot-rot-grüner Mehrheit verabschiedet. Wir könnten das sofort mit 320:311 im Bundestag durchstimmen." Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer hatte zuletzt Zustimmung zum Mindestlohn von 8,50 Euro signalisiert, die CDU ist weiter skeptisch. Die Linke will eigentlich einen Mindestlohn von mindestens zehn Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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