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Städte- und Gemeindebund NRW will auch Eltern für Digitalisierung in Schulen bezahlen lassen

Archivmeldung vom 11.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Symbolbild
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Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Städte- und Gemeindebund NRW will die Kosten der Digitalisierung in den Schulen auch auf die Eltern umlegen. "Ich denke, ein so großes Zukunftsprojekt wie die Digitalisierung lässt sich nur stemmen, wenn alle einen Beitrag leisten: Kommunen, Land und Eltern", sagte Bernd Jürgen Schneider, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Bei den Lehrmitteln gebe es heute schon eine Beteiligung der Familien. "Die Laptops sollen die Bücher ja auf Dauer ersetzen. Dann wäre das lediglich eine Umverteilung der Kosten", erklärte Schneider.

Die Summe von einer Milliarde Euro, die Bund und Land jetzt in den Digitalausbau an den NRW-Schulen stecken würden, wirke gigantisch, reiche aber nur für einen Einstieg. "Die Bertelsmann-Stiftung hat errechnet, dass pro Schüler Folgekosten von rund 400 Euro entstehen. Das macht bei rund 2,5 Millionen Schülern in NRW eine Summe von einer Milliarde Euro - und zwar jährlich. Das ist eine gewaltiger Betrag, der nicht alleine von den Kommunen geschultert werden kann", betonte Schneider.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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