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Thüringens Linksfraktionschef Ramelow fordert SPD zu rot-roten Bündnissen auf Länderebene auf

Archivmeldung vom 15.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bodo Ramelow Bild: die Linke.
Bodo Ramelow Bild: die Linke.

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, hat die SPD-aufgefordert, linken Bündnissen vor allem in Ostdeutschland eine Chance zu geben. "Die Lockerungsübungen sind ganz nett", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Aber sie sind derzeit irgendwie Papiertiger. Wenn die SPD ihre Lockerungsübungen in Richtung Linkspartei ernst meint, dann muss sie in den neuen Bundesländern, aktuell in Sachsen-Anhalt, in Mecklenburg-Vorpommern und in Thüringen, mal erklären, warum sie nicht in diesen drei Bundesländern eine rot-rote oder rot-rot-grüne Landesregierung auf den Weg bringt."

Denn diese würde sogar zu einer absoluten Mehrheit im Bundesrat führen. Mit Blick auf Thüringen, wo die SPD in der letzten Umfrage auf rund 14 Prozent kommt, die Linke aber auf 27 Prozent, erklärte der Linken-Politiker: "Ich wehre mich gegen jede Vorfestlegung, wie eine Koalition auszusehen hat. Die Tradition ist, dass der Stärkste das Vorschlagsrecht hat. Ich wüsste nicht, warum diese Tradition außer Kraft gesetzt werden sollte."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)

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