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Drogenbeauftragte fordert einheitliche Regelung für Hanf-Besitz

Archivmeldung vom 17.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: oswaldo / flickr.com (CC BY 2.0) / gute-nachrichten.com.de
Bild: oswaldo / flickr.com (CC BY 2.0) / gute-nachrichten.com.de

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), spricht sich für eine bundesweit einheitliche Regelung für den Besitz von Hanf aus. "Das es in Deutschland unterschiedlich geregelte Besitzmengen von Cannabis gibt, halte nicht nur ich für schwierig", sagte Ludwig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Es ist Zeit für eine einheitliche Grenze in ganz Deutschland."

Während in Hamburg sechs Gramm erlaubt seien, könnten Hanf-Konsumenten in Berlin bis zu 15 Gramm besitzen. "Das lockt natürlich Menschen in die Stadt, die gezielt Drogen konsumieren möchten", sagte Ludwig mit Blick auf Berlin. "Cannabistourismus ist aber sicherlich nicht die Art von Tourismus, die sich Berlin so vorgestellt hat". Einer der großen Drogenumschlagplätze der Stadt, den Görlitzer Park, hatte Ludwig kürzlich besucht. Die CSU-Politikerin ist seit drei Monaten Drogenbeauftragte der Bundesregierung und hatte angekündigt, die harten Fronten im Umgang mit Hanf aufweichen zu wollen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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