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CDU-Politiker Fuchs für harte Konsequenzen gegen Air-Berlin-Piloten

Freigeschaltet am 13.09.2017 um 16:27 durch Andre Ott
Fuchs auf dem CDU-Parteitag 2014
Fuchs auf dem CDU-Parteitag 2014

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vizechef der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs (CDU), hat harte Konsequenzen gegen die Air-Berlin-Piloten gefordert, die nicht zum Dienst erschienen sind: "Im Moment riecht alles nach einer abgesprochenen Aktion der Piloten. Ein solches Verhalten darf nicht Schule machen und nicht hingenommen werden", sagte Fuchs dem "Handelsblatt".

"Ich befürworte ein hartes Vorgehen des Managements und des Insolvenzverwalters gegen eine solche Arbeitsverweigerung und Unternehmensschädigung." Fuchs mahnte überdies, darauf zu achten, dass der von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Überbrückungskredit in Höhe von 150 Millionen Euro nicht für die Entgeltfortzahlung in solchen Fällen aufgebraucht werde. Der Sachverhalt müsse daher "gründlich" aufgearbeitet werden.

"Es stehen Schadenersatzansprüche gegen die Piloten im Raum, möglicherweise sogar strafrechtlich relevantes Handeln", sagte der CDU-Politiker. "Sollte so ein Verhalten in Zukunft häufiger auftreten, muss sich auch der Gesetzgeber Gedanken machen, wie wir unseren Wirtschaftsstandort besser vor wilden Streiks schützen können."

Hintergrund

Am letzten Montag erkrankten 200 Piloten bei Air-Berlin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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