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Klöckner: SPD konzentriert sich nur aufs Geldausgeben

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Julia Klöckner (2010)
Julia Klöckner (2010)

Foto: Kerstin Bänsch
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die Forderungen des SPD-Konvents für eine Koalition mit der Union scharf kritisiert. Die Sozialdemokraten blieben sich sich treu "und konzentrieren sich lediglich aufs Geldausgeben - ob es da ist oder nicht", sagte Klöckner im Interview der "Welt".

Die SPD habe "fast ausschließlich teure Kernforderungen" aufgestellt. Von Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit sei nicht die Rede. Die rheinland-pfälzische Landeschefin der CDU nannte es "unsozial, wenn für unsere Bestellungen von heute die Kinder von morgen noch mehr zahlen müssen". Wer sozial fair sein wolle, müsse für solide Finanzen sorgen. Steuererhöhungen lehnte Klöckner ab. Es gebe "keinen klugen Grund, den Bürgern noch mehr Geld abzunehmen". Sie halte "nicht viel davon, vor Beginn der Verhandlungen sich gegenseitig Grußadressen mit zahlreichen roten Linien zu schicken", fügte die Stellvertreterin von Angela Merkel in der Bundespartei hinzu. Im Koalitionsvertrag müsse am Ende "um einiges mehr Union als SPD drin sein", forderte Klöckner. "Die Wähler haben uns mit über 40 Prozent ausgestattet, die SPD mit klar unter 30."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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