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Geteilte Reaktionen auf Rückzug des Berliner Finanzsenators

Archivmeldung vom 17.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Daniel Wesener (2013)
Daniel Wesener (2013)

Foto: Harald Krichel
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Entscheidung von Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für die SPD), im Dezember sein Amt zur Verfügung zu stellen, stößt auf geteilte Reaktionen. Bei den Grünen löste der Entschluss laut "Handelsblatt" (Onlineausgabe) Besorgnis aus.

Alle drei Kandidaten der SPD für die Nachfolge des scheidenden Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit hätten angekündigt, den Finanzsenator im Amt zu halten: "Dass Nussbaum jetzt selbst in den Sack haut zeigt, dass er für diese Regierung keine Zukunft sieht", sagte der Vorsitzende der Berliner Grünen, Daniel Wesener, dem "Handelsblatt". "Offenbar traut er keinem der drei Anwärter das Amt des Regierenden Bürgermeisters zu. Das zeigt einmal mehr: Neuwahlen wären die sauberste Lösung gewesen."

Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann hingegen begrüßte Nußbaums Entscheidung. "Das ist eine gute Nachricht für alle Berliner. Nußbaum war in der letzten Zeit eine Belastung der Koalition und vor allem für das Investitionsklima in Berlin", sagte Wellmann dem "Handelsblatt" (Onlineausgabe). "Wir sind zuversichtlich, dass Nußbaums Kurs gegen Investoren und für Verstaatlichung von seinem Nachfolger nicht fortgesetzt wird."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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