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"Die Partei" verkauft Tausend 100-Euro-Scheine mit Rabatt

Archivmeldung vom 30.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Martin Sonneborn, MdEP, in Straßburg (2014)
Martin Sonneborn, MdEP, in Straßburg (2014)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Satire-Partei "Die Partei" will in den kommenden Wochen über ihre Homepage Geld unter dem Nennwert verkaufen – und zwar einen druckfrischen 100-Euro-Schein für nur 80 Euro. Zusätzlich gebe es zwei Postkarten mit politischen Aussagen, das Wertbriefporto sei inklusive, berichtet der "Spiegel".

Hintergrund dieses "absoluten Sonderangebots", so Parteichef Martin Sonneborn, ist eine Besonderheit des deutschen Parteiengesetzes: Danach stünden der Partei aufgrund ihrer Wahlerfolge 2015 rund 200.000 Euro zu – sie kann diese aber nicht voll ausschöpfen, da sie nicht über genügend Einnahmen, etwa durch Mitgliedsbeiträge verfügt. Nun will sie mit ihrer Aktion zusätzliche Einnahmen generieren – so ähnlich, wie es die AfD mit ihrem Goldverkauf bereits vorgemacht hat. Dass die Partei dabei selbst Verlust mache, spiele rechtlich keine Rolle, so Sonneborn.

Die Aktion ist auf Tausend 100-Euro-Scheine beschränkt; mit den so erwarteten Mehreinnahmen von 80.000 Euro soll sich der Anspruch der "Partei" auf staatliche Förderung um denselben Betrag erhöhen. Einer der geplanten Slogans lautet: "Wir sind doch nicht blöd – aber die Regeln zur Parteienfinanzierung sind es!"

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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