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Steuerzahlerbund kritisiert Strafzinsen für die Rentenkasse

Archivmeldung vom 06.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Steuern, Zinsen (Symbolbild)
Steuern, Zinsen (Symbolbild)

Bild: Jorma Bork / pixelio.de

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, hat die Folgen der Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank für die Rentenversicherung scharf kritisiert. Es zeige sich die "hässliche Seite der Niedrigzins-Politik", weil die Rentenkasse innerhalb von nur sechs Jahren rund 355 Millionen Euro Strafzinsen für ihre Milliarden schwere Nachhaltigkeitsrücklage zahlen muss, sagte er der "Bild".

"Nicht nur die Sparer haben das Nachsehen, sondern auch die Steuer- und Beitragszahler müssen draufzahlen", sagte Holznagel. Wie die "Bild" unter Berufung auf Zahlen der Rentenversicherung und Prognosen der Bundesregierung berichtet, hat die Rentenversicherung bereits von 2017 bis 2019 insgesamt 126 Millionen Euro Strafzinsen für ihre "eiserne Reserve" zahlen müssen.

2020 sollen nach Berechnungen der Bundesregierung weitere 110 Millionen Euro Strafzinsen fällig gewesen sein, in diesem Jahr sollen 97 Millionen Euro fällig werden und 2022 noch einmal 22 Millionen Euro. Ende Dezember lagen 37,1 Milliarden Euro in der Nachhaltigkeitsrücklage. In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Rentenversicherung mit der Rücklage Zinsen in Millionenhöhe erwirtschaftet und so die Beitragszahler entlastet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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