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Linksparteichefin Kipping: "Wir brauchen umgehend Corona-Schnelltests für einen Euro"

Archivmeldung vom 16.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Katja Kipping (2019)
Katja Kipping (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Linksparteichefin Katja Kipping hat die Bundesregierung vor der Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Merkel an diesem Montag aufgefordert, umgehend Corona-Schnelltests für einen Euro zu ermöglichen.

"Die Hersteller haben zugesagt, dass sie die Produktion jederzeit hochfahren können. Das ist also ein absolut realistischer Weg, Corona zu einzudämmen und mehr Normalität zu ermöglichen. Es ist wirklich ärgerlich, dass die Bundesregierung da so zögerlich agiert", sagte Kipping der Düsseldorfer "Rheinischen Post.

Mit ausreichenden Schnelltests könnte der Alltag der Menschen sicherer gemacht und könnten viele Infektionen von vornherein verhindert werden. "Die Tests sollten da kostenlos sein, wo sie am wichtigsten sind. Zum Beispiel, wenn man ein Altenheim betritt. Im Übrigen gibt es ja durchaus gute Schnelltests in der Preisklasse von einem Euro. Die Kosten halten sich also so oder so in Grenzen. Man müsste sie nur zulassen." Ferner forderte Kipping einen Corona-Bonus für Hartz-IV-Empfänger. Sie hätten überhaupt keine Spielräume, um die durch Corona notwendigen Mehrausgaben abzufedern.

Dass nicht alle Firmen ihren Mitarbeitern einen solchen Bonus zahlen könnten, sei aber auch klar. "Ein Corona-Bonus wäre auf Grund der erhöhten Belastung in vielen Fällen angemessen. Allerdings werden das gerade in den besonders von der Krise getroffenen Branchen nicht alle leisten können."

Quelle: Rheinische Post (ots)


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