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Bundesregierung hält sich bei Kauf von Elektroautos zurück

Archivmeldung vom 15.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Georg Sander / pixelio.de
Bild: Georg Sander / pixelio.de

Die Bundesregierung hält sich beim Erwerb von Elektroautos zurück. Nur 73 der fast 8.400 Fahrzeuge, die von der Regierung im Jahr 2018 für Ministerien und Behörden angeschafft worden seien, führen rein elektrisch, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Das entspricht einer Quote von nicht einmal einem Prozent.

Für eine Regierung, die beteuere, bei der Umstellung auf alternative Antriebe mit "gutem Beispiel" vorangehen zu wollen, sei das ein geradezu klägliches Ergebnis – zumal für die Anschaffung sauberer Fahrzeuge insgesamt fast 100 Millionen Euro im Haushalt eingeplant wurden, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Das zuständige Innenministerium habe die nach Ministerien aufgeteilte Bestandsliste aller Fahrzeuge erst auf eine konkrete Nachfrage der Grünen-Bundestagsfraktion vorgelegt.

Offensichtlich seien die bescheidenen Erfolge in Sachen eigener E-Mobilität der Regierung selbst peinlich. Auf eine erste Anfrage der Grünen-Bundesta gsfraktion im Dezember hätten die Beamten mit 251 Autos noch eine deutlich höhere Zahl genannt – dabei hätten sie allerdings auch Hybridfahrzeuge mitgezählt, berichtet das Nachrichtenmagazin. Stichtag der Abfrage sei der 30. November gewesen. "Wie soll das mit der Elektromobilität je etwas werden, wenn nicht einmal die Bundesregierung E-Autos anschafft?", sagte Oliver Krischer, Verkehrsexperte der Grünen-Bundestagsfraktion dem "Spiegel". Wieder einmal entpuppten sich die "markigen Ziele" von Ex- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) als "heiße Luft", so Krischer weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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