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CDA-Chef: Hartz-IV-Sanktionen vor allem bei Jugendlichen notwendig

Archivmeldung vom 14.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Karl-Josef Laumann (2018)
Karl-Josef Laumann (2018)

Foto: © Günter Seggebäing, CC BY-SA 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, hält Hartz-IV-Sanktionen insbesondere bei Jugendlichen für unverzichtbar. "Insbesondere bei arbeitslosen Jugendlichen brauchen wir diese Möglichkeit", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Laumann weiter: "Wenn jemand mit Anfang zwanzig bei der Jobsuche schludert, kann er sich im Handumdrehen in der Langzeitarbeitslosigkeit wiederfinden. Da dürfen wir nicht achselzuckend zuschauen." Laumann sagte, Hartz IV basiere auf dem Leitsatz Fördern und Fordern. "Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht dieses Prinzip nicht kippt", so der nordrhein-westfälische Sozialminister.

"Wenn jemand die Beteiligung an der Arbeitssuche verweigert, dann darf der Staat nicht nur zuschauen und zahlen. Es wäre nicht fair gegenüber den vielen Menschen, die täglich zur Arbeit gehen." Der Sozialstaat gebe Hilfe: "Er setzt aber auch voraus, dass sich alle Bürger beteiligen." "Die Hartz-IV-Sanktionen sind ein unerlässliches Mittel der Jobcenter", so Laumann weiter. Sie seien "das drohende Schwert", das glücklicherweise selten zum Einsatz komme, aber doch stets präsent sei. "Manch einer braucht eben einen Stups in die richtige Richtung, und da sind Sanktionen hilfreich."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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