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Brinkhaus nennt Personaldiskussionen um Merz nach Vorstandswahl nicht hilfreich

Archivmeldung vom 12.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Friedrich Merz (2018), Mitglied und hartnäckiger Verfechter des Thingtanks "Atlantikbrücke" aus den USA.
Friedrich Merz (2018), Mitglied und hartnäckiger Verfechter des Thingtanks "Atlantikbrücke" aus den USA.

Bild: Eigenes Werk /OTT

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat an die CDU appelliert, nach der Entscheidung der Partei für Annegret Kramp-Karrenbauer als Vorsitzende zur Ruhe zu kommen. Auf die Frage, ob er sich den bei der Wahl im Dezember unterlegenen Friedrich Merz als Bundesminister vorstellen könne, sagte Brinkhaus der Düsseldorfer "Rheinischen Post": "Diese Personaldiskussionen waren zuletzt nicht hilfreich."

Nach dem Gespräch zwischen Kramp-Karrenbauer und Merz über dessen zukünftige Rolle in der Union als Wirtschaftsexperte könne diese Debatte vielleicht beendet sein. "Ich finde gut, dass sich Friedrich Merz in der Partei engagiert. Die CDU hat auch darüber hinaus viele gute junge, aber auch schon sehr erfahrene Politiker in ihren Reihen, gerade auch in der Bundestagsfraktion. Auch solche mit einem ausgeprägten Wirtschaftsprofil", sagte Brinkhaus.

Einen Riss zwischen dem Merz-Lager und dem Kramp-Karrenbauer-Lager sehe er nicht. "Es sitzen bei uns ja nicht auf der einen Seite siegestrunken die Gewinner und auf der anderen die Verlierer in Sack und Asche." Es sei ein fairer Wettbewerb um den Parteivorsitz gewesen. "Und der ist seit fünf Wochen entschieden. Die ganz große Mehrheit in der CDU sieht die Sache sportlich." Die Regionalkonferenzen zur Vorstellung der Kandidaten für den Parteivorsitz seien sehr gut gewesen. Dieser Wettbewerb habe die CDU positiv verändert. "Ich denke, das wird mit dazu führen, dass die CDU-Mitglieder künftig stärker in die Entscheidungen einbezogen werden."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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