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Drogenbeauftragte Dyckmans will Jugendschutz verschärfen

Archivmeldung vom 05.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Mechthild Dyckmans Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde
Mechthild Dyckmans Bild: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), will den Jugendschutz beim Online-Versandhandel verschärfen. "Denkbar wäre ein Verfahren mit Ausweiskontrollen bei der Zustellung", sagte Dyckmans der "Welt". Sie gehe davon aus, "dass die Versandhändler ein großes Interesse haben, gemeinsam eine praktikable Lösung für einen konsequenten Jugendschutz im Versandhandel zu finden".

Recherchen der "Welt am Sonntag" hatten gezeigt, dass sich schon Zwölfjährige im Internet problemlos mit Alkohol und Tabak versorgen können. Dyckmans kündigte daraufhin einen runden Tisch mit den Versandhändlern an: "Wir bereiten gerade die Einladungen für den runden Tisch vor."

Dyckmans kündigte auch schärfere Vorgaben zum Jugendschutz beim Glücksspiel an. So sieht die neue Spielverordnung vor, die Zahl der Spielautomaten in Kneipen und Gaststätten auf ein Gerät zu begrenzen. "Derzeit gibt es etwa 240.000 Spielautomaten, davon rund 70.000 in Kneipen und Gaststätten. Allein dort soll sich die Zahl der Automaten um etwa 30.000 reduzieren", sagte Dyckmans.

Viele Suchtkarrieren hätten in Kneipen und Gaststätten begonnen. "Minderjährige können oft ungehindert spielen und werden so regelrecht angefixt", sagte Dyckmans und warf Gastwirten vor, oft zu wenig auf den Jugendschutz zu achten. Auch in den Spielhallen sollen sich als Folge der neuen Spielverordnung die Zahl der Spielautomaten reduzieren. "Die Zahl der Spielhallen insgesamt wird sinken", sagte Dyckmans.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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