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Kretschmann rät Grünen zur Offenheit für Schwarz-­Grün

Archivmeldung vom 20.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Winfried Kretschmann Bild: winfried-kretschmann.de
Winfried Kretschmann Bild: winfried-kretschmann.de

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat seiner Partei erneut zur Offenheit gegenüber Regierungsbündnissen jenseits von Rot-­Grün geraten. "Da muss man ein weites Herz haben", sagte der Politiker dem Magazin "Cicero".

Man verkenne gerne, dass sich die demokratischen Parteien über die wichtigsten Fragen einig seien. Die Grünen-­Spitzenkandidaten Katrin Göring-­Eckardt und Jürgen Trittin betonen mit Blick auf die Bundestagswahl im September stets eine rot-­grüne Machtperspektive und verweisen auf inhaltliche Unterschiede zur Union.

"Mit Angela Merkel habe ich keine wirklichen Problemen", sagte Kretschmann. Er kritisierte lediglich, dass sie wenig von visionärer Politik halte. Bei der FDP sei Christian Lindner der "Einzige, der mir da irgendwie gefällt". Ansonsten sei die FDP zurzeit zu nichts zu gebrauchen.

Umfrage: Grünen-­Anhänger sehen Bündnis mit der Union positiv

Eine schwarz-­grüne Koalition nach der Bundestagswahl ist bei Anhängern der Grünen beliebter als bisher angenommen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Magazin "Cicero".

Demnach fänden 74 Prozent der Grünen-­Anhänger ein Bündnis mit CDU und CSU alles in allem gut. In der öffentlichen Diskussion sind bisher stets starke Widerstände bei den Grünen gegen eine Zusammenarbeit mit der Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstellt worden.

Die Hälfte aller Befragten (50 Prozent) bewertet Schwarz-­Grün positiv. 41 Prozent würde es nicht gefallen, wenn die Grünen mitregieren. Unter den Anhängern von CDU und CSU findet eine Mehrheit von 51 Prozent Schwarz-­Grün gut. In der Umfrage geht es auch um das Profil der Grünen. Die Partei wird von der Bevölkerung in erster Linie als "bürgerlich" eingeschätzt (57 Prozent). 35 Prozent halten sie für "liberal", 27 Prozent für "links". Als "konservativ" werden die Grünen von 21 Prozent, als "radikal" von 11 Prozent eingestuft.

Von der Finanz-­ und Steuerpolitik verstehen die Grünen nach Meinung einer Mehrheit aller Befragten (59 Prozent) wenig oder sogar gar nichts. Lediglich 30 Prozent trauen den Grünen Kompetenzen im Bereich der Finanz-­ und Steuerpolitik zu.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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