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Bildungs-Staatssekretär Stefan Müller (CSU) fordert Neuanlauf bei Frauenquote

Archivmeldung vom 21.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Stefan Müller (2014)
Stefan Müller (2014)

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC-BY-SA-4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Staatssekretär im Bildungsministerium, Stefan Müller (CSU), hat einen Neuanlauf bei der Einführung der Frauenquote gefordert und schlägt alternativ ein Stufenmodell vor. "Es hilft ja schließlich niemandem - am wenigsten den Frauen selbst - wenn am Ende nach der Devise verfahren werden müsste 'Quote vor Qualität'", sagte Müller der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post".

"Die Orientierung am Kaskadenmodell, die der Koalitionsvertrag für den Wissenschaftsbereich vorsieht, kann in meinen Augen auch Vorbild für eine stufenweise Realisierung der Quote in der Wirtschaft sein", sagte Müller der Zeitung. Grundsätzlich bekannte er, es sei richtig, den Frauenanteil in Wirtschaft und Wissenschaft zu erhöhen. Das dürfe aber nicht mit der Brechstange geschehen. Der CSU-Staatssekretär betonte auch, die Besetzung von Gremien sei häufig an dienstliche Funktionen gebunden. "Es wäre lebensfremd und einer effizienten Erledigung der Sacharbeit nicht zuträglich, solche Gremien einer fixen Quotenregelung zu unterwerfen." Müller fürchtet zudem, dass das geplante Gesetzesvorhaben europarechtliche Probleme bringe.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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