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Özdemir will verpflichtende Elternabende

Archivmeldung vom 26.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Cem Özdemir (2016)
Cem Özdemir (2016)

By Superbass - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47286866

Der frühere Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat vor dem Hintergrund rassistischer Übergriffe an deutschen Schulen verpflichtende Elternabende gefordert. Die Eltern könnten bei der Abgabe ihres Kindes in der Schule nicht aus der Verantwortung entlassen werden, sagte Özdemir am Montag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen".

Sollten die Eltern nicht im Schichtdienst arbeiten, sehe er keine Ausrede, nicht am Elternabend teilnehmen zu können. "Es braucht eine andere Übergabe von Zuhause an Schule", so Özdemir. Er könne sich auch vorstellen, beim Schuleintritt oder am Schuljahresanfang eine Vereinbarung zwischen Lehrern und Eltern zu treffen. Darin sollte vereinbart werden, dass "jede Art von Rassismus eine Absage erfährt und dass man bei Zuwiderhandlung seine Konsequenzen zieht".

Özdemir setzte sich auch für eine Art Meldepflicht für rassistische Übergriffe an Schulen ein, damit man genau wisse, was eigentlich passiert sei. Özdemir regte außerdem an, dass die Lehramtsstudenten mit den besten Abschlüssen an sogenannte Problemschulen gehen. Dazu sollten auch finanzielle Anreize geschaffen werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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