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Kölner Staatsanwalt übernimmt Geschäftsführung der Bosbach-Kommission

Archivmeldung vom 11.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Robe der Richter (ordentliche Gerichtsbarkeit) im Landesdienst. Abgebildet ist eine Amtsanwaltsrobe. Die Robe für Richter und Staatsanwälte hat breitere Samtbesätze. Bild: 103II - wikipedia.org
Robe der Richter (ordentliche Gerichtsbarkeit) im Landesdienst. Abgebildet ist eine Amtsanwaltsrobe. Die Robe für Richter und Staatsanwälte hat breitere Samtbesätze. Bild: 103II - wikipedia.org

Der Kölner Staatsanwalt Arne von Boetticher soll die Geschäftsführung der "Bosbach-Kommission" übernehmen, die NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Fragen der Inneren Sicherheit berät. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet, tritt der 36-jährige von Boetticher die Nachfolge von Alexander Dierselhuis an, der vorige Woche zum Polizeipräsidenten von Oberhausen ernannt wurde.

Von Boetticher hat in Köln Wirtschaftsstrafsachen mit dem Schwerpunkt Korruption bearbeitet und war davor zuständig für die Verfolgung von illegalen Autorennen. Zuletzt war er ins Justizministerium abgeordnet. Die sogenannte Bosbach-Kommission, benannt nach ihrem Vorsitzenden Wolfgang Bosbach, langjähriger Bundestagsabgeordneter und Innenexperte der CDU, ist ein 16-köpfiges Expertengremium, das im Auftrag der Landesregierung Defizite in der Sicherheitsstruktur in NRW aufspüren und Verbesserungsvorschläge erarbeiten soll. Zuletzt hatte die Kommission nach den Missbrauchsfällen in Lüdge einen Zwischenbericht mit Vorschlägen für einen besseren Kinderschutz vorgelegt. Die formelle Bezeichnung des Gremiums lautet "Regierungskommission Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen".

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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