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Rupert Neudeck kritisiert scheinheilige Diskussion um Asylanten

Archivmeldung vom 16.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Rupert Neudeck Bild: Axel Peiss / wikipedia.org
Rupert Neudeck Bild: Axel Peiss / wikipedia.org

Der Flüchtlingshelfer Rupert Neudeck hält die Diskussion um Asylanten in Deutschland für scheinheilig. "Ich kann das ganze Gerede von dem Boot, das voll ist, und den angeblichen Grenzen unserer Belastbarkeit nicht mehr hören", sagte der 74-Jährige der Illustrierten "Bunte".

Eine andere Asylpolitik alleine reiche nicht aus. "Wir müssen nach dem Vorbild der USA und Kanadas auch Firmen, Gemeinden und Klöstern die Möglichkeit geben, Leute hierher zu holen und hier auszubilden." Papst Franziskus habe genau dies gefordert, argumentierte Neudeck. "Dieser Papst ist große Klasse, weil er die Botschaft des barmherzigen Samariters und des Franziskus von Assisi wieder an oberste Stelle stellt."

Ohne Barmherzigkeit sei das gesamte Gesellschaftsleben unserer Welt nichts wert. "Dieser Papst hat Kirchengemeinden und Klöster aufgefordert, Flüchtlinge zu beherbergen. Auch in Deutschland kann sich jeder Pfarrgemeinderat und jede Schwester Oberin auf den Papst berufen. Also jetzt mal ran", forderte Neudeck.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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