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Berlins Regierender verteidigt Inzidenz-Grenzwert von 35

Archivmeldung vom 16.02.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.02.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Erhobener Zeigefinger, Drohen & Warnen (Symbolbild)
Erhobener Zeigefinger, Drohen & Warnen (Symbolbild)

Bild: A. Reinkober / pixelio.de

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich kritisch zu der von CDU-Chef Armin Laschet angestoßenen Debatte um den Grenzwert von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche geäußert.

"Zunächst einmal ist der Grenzwert von 35 nicht erfunden und schon seit November im Infektionsschutzgesetz festgeschrieben als ein Wert, an dem breit angelegte Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz der "Rheinischen Post".

"Nun kommt eine verschärfte Situation hinzu, nämlich eine deutlich ansteckendere Mutante, die uns alle sehr besorgt", sagte Müller. Man müsse hier also sehr besonnen und vorsichtig mit Öffnungsschritten sein, wenn man in keine dritte Welle rutschen wolle. Dazu habe es auch ein breites Einvernehmen in der Ministerpräsidentenkonferenz gegeben. "Gleichwohl habe auch ich stets deutlich gemacht, dass wir Lockerungen und Verschärfungen nicht von einem einzigen Wert abhängig machen können", sagte der Sozialdemokrat. "Für mich ist auch die Auslastung der Intensivmedizin hier von großer Bedeutung. Das ist auch der Grund, warum Berlin schon zu Beginn der Pandemie ein Ampelsystem eingeführt hat."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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