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Corona-Pandemie: Mehrheit der Deutschen findet Corona-Maßnahmen ausreichend

Archivmeldung vom 27.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Abrigelung, Isolation und das Aufbauen von Ghettos ist eine leichte Übung für die Deutschen (Symbolbild)
Abrigelung, Isolation und das Aufbauen von Ghettos ist eine leichte Übung für die Deutschen (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Jeder zweite Deutsche (51 Prozent) beurteilt die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie als ausreichend. Das sind 8 Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn.

Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen nicht weit genug.15 Prozent erachten sie als zu weitgehend. Zwei Prozent machten keine konkreten Angaben. Im Vergleich zu Anfang Oktober 2020 ist damit sowohl die Anzahl derjenigen gewachsen, denen die geltenden Einschränkungen zu weit gehen (+ 4 Prozentpunkte), als auch die Gruppe von Menschen, denen die Maßnahmen nicht weit genug gehen (+ 5 Prozentpunkte).

Jeder Zweite bewertet Corona-Kontrollen als unzureichend Die Kontrollen zur Einhaltung der bestehenden Corona-Maßnahmen bewerten 50 Prozent der Befragten als nicht weitgehend genug. 34 Prozent empfinden die Kontrollen als ausreichend, 10 Prozent gehen die bestehenden Kontrollen zu weit. 6 Prozent machten keine konkreten Angaben. Mehrheit sieht starken eigenen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie Um die Pandemie effektiv eindämmen zu können, weist die Politik immer wieder auf die Eigenverantwortung der Bürger hin. Die große Mehrheit der Bundesbürger (74 Prozent) ist der Ansicht, dass sie mit ihrem Alltagsverhalten einen sehr starken (29 Prozent) bzw. starken (45 Prozent) Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten kann. 19 Prozent nehmen ihren Beitrag als weniger stark wahr. 6 Prozent finden dagegen, dass sie durch ihr Alltagsverhalten gar nichts zur Eindämmung der Pandemie beitragen können. 1 Prozent machte keine Angaben.

Frauen und die jüngeren und mittleren Altersgruppen unter 65 Jahren schätzen ihren Beitrag durch ihr Verhalten im Alltag dabei stärker ein als Männer und ältere Bundesbürger ab 65 Jahren.

Datenbasis: Der DeutschlandTrend ist eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag des ARD Morgenmagazins. Befragt wurden vom 22. bis 24. Oktober 1.036 Wahlberechtigte. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 - 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden. Die Fragen im Wortlaut: 1. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten nach wie vor in Deutschland verschiedene Alltagseinschränkungen und Auflagen. Sind aus Ihrer Sicht die bestehenden Corona- Maßnahmen in Deutschland alles in allem ausreichend? Gehen sie zu weit oder gehen sie nicht weit genug? 2. Und wie bewerten Sie die Kontrollen zur Einhaltung der bestehenden Corona-Maßnahmen? Sind aus Ihrer Sicht die bestehenden Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen alles in allem ausreichend? Gehen sie zu weit oder gehen sie nicht weit genug? 3. Was meinen Sie: Wie stark können Sie durch Ihr Verhalten im Alltag zur Eindämmung der Pandemie beitragen?

Quelle: ARD Das Erste (ots)


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