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NRW-SPD-Kommunalpolitiker kritisieren Duell zwischen Hartmann und Kutschaty um Parteispitze

Archivmeldung vom 18.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
SPD: Von allen Seiten in der Kritik und laut der überwältigenden Mehrheit der Deutschen dem Untergang geweiht (Symbolbild), Logo
SPD: Von allen Seiten in der Kritik und laut der überwältigenden Mehrheit der Deutschen dem Untergang geweiht (Symbolbild), Logo

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Bei führenden Kommunalpolitikern in der NRW-SPD sorgt der Zweikampf um die Parteiführung zwischen dem amtierenden Parteichef Sebastian Hartmann und dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Kutschaty, für Kritik.

"In der kommunalpolitischen Familie der SPD sind viele Akteure nicht glücklich über das derzeit geplante Duell um den Parteivorsitz", sagte Tim Kähler, Oberbürgermeister der Stadt Herford, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Partei brauche "größtmögliche Geschlossenheit", wenn sie bei den anstehenden Wahlen in Bund und Land erfolgreich sein wolle. "Ein Zweikampf würde die NRW-SPD spalten", sagte Kähler.

Auch Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, sprach sich gegen eine Kampfkandidatur aus. "Die schwarz-gelbe Landesregierung liefert viele Angriffspunkte, zum Beispiel bei den Themen Schule, Verkehr oder Kommunalfinanzen", sagte der SPD-Politiker der Zeitung. Leider werde die NRW-SPD derzeit "nicht stark genug als Alternative wahrgenommen", sagte Link. "Wir können nur zu alter Stärke zurückkehren, wenn wir uns wieder hinter einer Person versammeln und überzeugende, inhaltliche Positionen vertreten", stellte Link klar.

Der Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Thomas Eiskirch, forderte seine Partei zu einer Neujustierung auf. "Bei den Kommunalwahlen haben sich fast überall die SPD-Kandidaten durchgesetzt, die für einen zukunftsoptimistischen, pragmatischen Kurs stehen", sagte der ehemalige Landtagsabgeordnete auf Anfrage. "Das scheint mir eine Haltung zu sein, mit der die SPD auch im Land wieder Boden gutmachen könnte", fügte Eiskirch hinzu. "Ein von Skepsis behafteter Kurs hilft uns nicht weiter."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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