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CDU-Politiker fordern größere Rolle für Merz

Archivmeldung vom 14.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Friedrich Merz (2016)
Friedrich Merz (2016)

Von Mozamaniac - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Die CDU kommt auch nach der Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden nicht zur Ruhe. Mehrere Unionspolitiker fordern eine größere Rolle für den unterlegenen früheren Fraktionschef Friedrich Merz, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. "Ich wünsche mir, dass Friedrich Merz eine herausragende Position für die CDU übernimmt", sagte der Hamburger Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß dem Nachrichtenmagazin.

Die Positionen, die er vertete, müssten in der Partei wieder eine stärkere Rolle spielen, so Ploß weiter. So sieht es auch der CDU-Mitgliederbeauftragte Henning Otte. Die neue CDU-Chefin müsse dringend eine Brücke zu den enttäuschten Merz-Anhängern bauen. "Dafür dürfte es nicht reichen, Friedrich Merz nur für einzelne Redeauftritte oder den Vorsitz einer Parteikommission zu gewinnen", so Otte weiter. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, kritisierte die Entscheidung Kramp-Karrenbauers, den Junge-Union-Vorsitzenden Paul Ziemiak zum Generalsekretär zu ernennen. "Der Generalsekretär ist mit seiner beruflichen Qualifikation und seinem Hintergrund nicht das Angebot, das erfolgreiche Mittelständler von der CDU erwarten", so Pfeiffer. Ziemiak hat kein abgeschlossenes Studium und ist zum ersten Mal im Bundestag.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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