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Hofreiter warnt Grüne vor Anpassung an Mainstream und Regierungsalltag

Archivmeldung vom 20.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Anton (Toni) Hofreiter Bild: Stefan Kaminski / toni-hofreiter.de
Dr. Anton (Toni) Hofreiter Bild: Stefan Kaminski / toni-hofreiter.de

Kurz vor der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen hat Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter seine Partei vor zu viel Kompromissbereitschaft gewarnt. "Die Zukunft der Grünen liegt weder in der Rückbesinnung auf die Achtziger noch in einer Anpassung an Mainstream und einen technokratischen Regierungsalltag", schreibt er in einem Beitrag für das Magazin "Cicero" (Dezemberausgabe).

Vor der am Freitag in Hamburg beginnenden Bundesdelegiertenkonferenz gibt es einen Richtungsstreit zwischen linker Profilierung und dem Konzept der grünen Volkspartei. Die Grünen werden nach Überzeugung Hofreiters "als Avantgarde gebraucht, die weiterhin empfänglich ist für die Impulse und Stimmungen aus der progressiven Gesellschaft". Sie seien damit "weit mehr als eine Randpartei" und hätten "alle Chancen sich als eigenständige Partei der linken Mitte im progressiven Teil der Gesellschaft zu verorten", so Hofreiter. Die Zeiten von Fortschrittsskepsis und reflexhafter Technikkritik seien bei den Grünen lange vorbei. "Gerade heute haben wir ein positives Bild von menschlichem Fortschritt und den Vorzügen sauberer Technologie von weißer Biotechnologie über digitale Innovationen, von erneuerbaren Energien bis zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Techniken."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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