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Bundesärztekammer: Zu wenig Geld und Ärzte für Spahn-Reform der Notfallversorgung

Archivmeldung vom 22.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses (links), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Mitte) und der Bundesärztekammer (rechts).
Gebäude des Gemeinsamen Bundesausschusses (links), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Mitte) und der Bundesärztekammer (rechts).

Foto: Partynia
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundesärztekammer bezweifelt, dass für die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Reform der Notfallversorgung genug Geld und Ärzte vorhanden sind. "Nach unserer Einschätzung reichen die Kapazitäten und Finanzmittel nicht für ein Notfallzentrum in jedem Krankenhaus aus", teilte der Spitzenverband der Ärzte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" auf Anfrage mit.

Schon jetzt könne nur ein Teil der Kliniken die Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschuss erfüllen, der innerhalb des vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmens festlegt, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der gesetzlichen Krankenversicherung im Einzelnen übernommen werden. "Mit weiteren, neue Bedingungen und Voraussetzungen ist zu rechnen", hieß es. Zudem seien für die derzeit etablierten Portalpraxen und Notfallambulanzen teilweise schon nicht genügend Ärztinnen und Ärzte zu finden.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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