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Grüne: Künast plädiert für Nachsicht wegen Papstrede im Bundestag

Archivmeldung vom 18.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Fabian Pittich
Renate Künast / Bild: gruene.de
Renate Künast / Bild: gruene.de

"Der Papst ist eingeladen, das ist in Ordnung so", sagte sie. "Da gehen wir hin, und zwar respektvoll." Damit korrigiert Künast ihren Parlamentarischen Geschäftsführer Volker Beck, der noch am Freitag im Namen der Bundestagsfraktion beharrt hatte: "Einvernehmen für die Einladung des Bundestages an den Papst, vor dem deutschen Parlament zu sprechen, gab es mit uns nicht."

Begründet hatte Beck die Ablehnung damit, dass Benedikt XVI. homophob sei. "Der Papst hält mich für ,objektiv ungeordnet’, so viel zur Toleranz des Papstes gegenüber Schwulen und Lesben", sagte Beck. Das grüne Nein war nicht nur von der CDU, sondern auch parteiintern kritisiert worden. Künast plädiert nun dafür, nach Benedikt XVI. auch anderen Glaubensführern Rederecht im Bundestag einzuräumen: "Uns liegt am Herzen, alle Religionsgemeinschaften gleich zu behandeln."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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