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VZBV-Chef: Verlängerung der Reisewarnung nachvollziehbar

Archivmeldung vom 29.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Klaus Müller (2018) "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"
Klaus Müller (2018) "Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen"

Bild: Screenshot MoMo Sendung ARD / Eigenes Werk

Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller hat Verständnis für die Entscheidung der Bundesregierung geäußert, an die strikten Beschränkungen für Fernreisen wegen Corona vorerst nicht zu lockern.

"Die Verlängerung der Reisewarnung ist nachvollziehbar. Sie bedeutet Klarheit für alle: Verbraucher und Unternehmen", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) dem "Handelsblatt".

Gebuchte Reisen ins Ausland über Pfingsten oder im frühen Sommer würden nun entweder von den Reiseanbietern abgesagt oder können auch von den Reisenden kostenfrei storniert werden, sagte Müller weiter. "Nach geltender Rechtslage können Kunden verlangen, dass ihr Geld für abgesagte Reisen und Flügen zurückerstattet wird." Und dabei müsse es bleiben. Vor diesem Hintergrund verlangte der VZBV-Chef von der Bundesregierung, ihre Pläne für verpflichtende Gutscheine bei stornierten Reisen zu stoppen.

"Die Diskussion um Zwangsgutscheine muss endlich vom Tisch", sagte Müller. Viele Verbraucher zeigten sich bereits freiwillig solidarisch mit ihren Reiseveranstaltern und entschieden sich für einen Gutschein statt für Geld. "Wer aber auf das Geld angewiesen ist, muss es auch zurückerhalten", so Müller. Die Wahlfreiheit dürfe nicht untergraben werden. "Ein Reisesicherungsfonds wäre deshalb die bessere Lösung", sagte der VZBV-Chef. "Aus diesem Fonds könnten die Zahlungen an die Kunden bestritten werden, die Unternehmen blieben liquide."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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