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Kipping warnt vor Inbetriebnahme von Kohlekraftwerk Datteln 4

Archivmeldung vom 12.11.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Erhobener Zeigefinger (Symbolbild)
Erhobener Zeigefinger (Symbolbild)

Bild: CFalk / pixelio.de

Die Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, hat sich dagegen ausgesprochen, das Kohlekraftwerk Datteln 4 ans Netz gehen zu lassen. "Dass wir nicht neue Kohlekraftwerke bauen, sondern die bestehenden nach und nach vom Netz nehmen, muss Konsens sein", sagte Kipping den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Alles andere wäre eine Aufkündigung des Kohle-Kompromisses von Januar."

Unter diesen Umständen ein riesiges neues Kohlekraftwerk ans Netz zu lassen, spreche "allen Klimazielen Hohn". An der Verzögerung der Inbetriebnahme sei der Energiekonzern Uniper vor allem selbst schuld. "Der Bau des Kohlekraftwerks Datteln 4 wurde vom Energiekonzern Eon, heute Uniper, ohne Genehmigung auf eigenes Risiko begonnen und später gerichtlich untersagt", so Kipping weiter.

"Die Chuzpe, mit der dieser von Anfang an inakzeptable Bau immer weiter getrieben wurde, darf nicht belohnt werden." Das Kohlekraftwerk Datteln 4 am Rande des Ruhrgebietes sollte bereits 2011 ans Netz gehen. Doch eine Serie von Versäumnissen und Pannen hatte dafür gesorgt, dass an dem Meiler noch immer gearbeitet und kein Strom produziert wird. Der Energiekonzern Uniper will das Kraftwerk nun 2020 in Betrieb nehmen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte erklärt, er werde von der Inbetriebnahme nicht abraten, wenn dafür ältere und weniger umweltfreundliche Kraftwerke abgeschaltet würden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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