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Streit in Nord-CDU über K-Frage in der Union

Archivmeldung vom 16.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Norbert Brackmann (2020)
Norbert Brackmann (2020)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann wirbt für Markus Söder (CSU) als gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU. "Die Union hat die einmalige Chance, mit einem totalen Wechsel auch mit einem neuen Kandidaten bei der Bundestagswahl erneut als Sieger hervorzugehen", sagte er dem "Handelsblatt".

Dies sei die Chance, der aufkommenden Wechselstimmung zu begegnen. Brackmann stellt sich damit gegen Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU), der im "Spiegel" seinen bayerischen Amtskollegen Söder zum Verzicht auf die Kanzlerkandidatur auffordert. Brackmann plädiert für eine Abstimmung in der Unions-Bundestagsfraktion. "Es muss eine repräsentative Gruppe geben, die entscheidet - oder aber eine Mitgliederbefragung", sagte er. Diese Gruppe könne die Bundestagsfraktion sein. Die Befragung würde allenfalls zweieinhalb Wochen in Anspruch nehmen. "So ein demokratischer Prozess bietet aber für die Kandidaten die Möglichkeit, gesichtswahrend aus dem Prozess heraus zu finden", so der CDU-Politiker.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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