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Unionsfraktionsvize erwartet schrittweisen Ausstieg aus "Lockdown"

Archivmeldung vom 25.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Thorsten Frei (2017)
Thorsten Frei (2017)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unionsfraktionsvize Thorsten Frei (CDU) erwartet einen schrittweisen Ausstieg aus den derzeit verhängten Ausgangssperren zur Verlangsamung der Coronavirus-Pandemie. "Ich bin davon überzeugt, dass man eine ganze Bevölkerung oder auch eine gesamte Volkswirtschaft nicht dauerhaft vollständig stilllegen kann", sagte Frei der RTL/n-tv-Redaktion. "Es wird ein scheibchenweiser Prozess sein."

Der derzeitige "Lockdown" müsse genutzt werden, um Brandherde zu identifizieren und infizierte und gefährdete Bürger zu schützen. Mit Blick auf den vielfach diskutierten "Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012" sagte Frei im RTL/n-tv-"Frühstart", dass die Bundesregierung vorbereitet gewesen sei, "aber das ist eine Herausforderung, die weit über den staatlichen Bereich hinausgeht".

Es gebe eine "schwierige Situation", sagte der CDU-Politiker. "Das gilt sowohl für Desinfektionsmittel als auch für die Schutzkleidung, insbesondere in den Kliniken, ob das jetzt Masken oder Kittel oder anders mehr sind." Der Fraktionsvize forderte, die Produktionsweise medizinischer Produkte zu überdenken. "Das bedeutet beispielsweise auch, dass wir schauen müssen, dass Medikamente und dergleichen mehr auch wieder in Deutschland und Europa produziert werden, um in Krisen vorbereitet zu sein und weniger abhängig von externen Faktoren." Frei verteidigte die am Mittwoch im Bundestag zur Abstimmung anstehenden Maßnahmen als angemessen. "Alles, was wir tun, ist notwendig", sagte er. Das Haushaltsvolumen in Deutschland werde um 50 Prozent anwachsen. "156 Milliarden Euro, unter normalen Umständen übersteigt das das Denkbare."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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