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Berliner Schulstadtrat beklagt langsame Schulbau-Offensive

Freigeschaltet am 02.12.2019 um 13:08 durch Andre Ott
Schule und Klassenzimmer: Deutsche Schulen behindern das freie Denken (Symbolbild)
Schule und Klassenzimmer: Deutsche Schulen behindern das freie Denken (Symbolbild)

Bild: Manfred Jahreis / pixelio.de

Der Schulstadtrat des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf, Gordon Lemm (SPD), kritisiert, dass der Neubau von Schulen in der Hauptstadt zu lange dauert. "Ich wünsche mir, dass Schulbauten künftig in beschleunigten Verfahren errichtet werden", sagte der Politiker der in Berlin erscheindenden Tageszeitung "neues deutschland".

Im Schnitt würden nach der Stellung eines entsprechenden Bauantrags rund 30 Wochen vergehen, in denen nichts passiere. Dass sei den Bürger nur schwer vermittelbar. "Für die Menschen zählt: Steht der Bau, in dem meine Kinder gut unterrichtet werden, zeitnah an Ort und Stelle, oder steht er eben nicht", sagt Lemm.

Bis zum Jahr 2029 brauche es in Marzahn-Hellersdorf mindestens zehn neue Schule, um mit den steigenden Schülerzahlen im Bezirk standhalten zu können. "Die Milliardeninvestitionen der Schulbauoffensive sind unverzichtbar", so Lemm.

Quelle: neues deutschland (ots)


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