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Pilotenvereinigung kritisiert Bouffier nach Äußerungen zu Frankfurter Flughafen

Archivmeldung vom 26.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Volker Bouffier, 2010 Bild: CDU Kreisverband Gießen / de.wikipedia.org
Volker Bouffier, 2010 Bild: CDU Kreisverband Gießen / de.wikipedia.org

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat den amtierenden hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) wegen dessen Äußerungen zum Flughafen Rhein-Main kritisiert. "Um eine Regierung zu bilden, verkauft man den Flughafen zum Schaden der Bevölkerung", sagte der Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg am Dienstag gegenüber "hr-Info".

Der Flughafen verkrafte keine Ausweitung der Nachtflugbeschränkung von jetzt sechs auf sieben Stunden. "Wir stehen im Wettbewerb mit ausländischen Flughäfen, die uns das Geschäft einfach wegziehen. Es ist wie ein Holzlineal. Wenn Sie es biegen, bricht es irgendwann. Wir sind nicht weit entfernt davon in Frankfurt", so Handwerg. Er warnte zudem davor, dass die geplanten Einschränkungen Arbeitsplätze kosteten. "Es nutzt niemandem, dass er dann nachts besser schlafen kann, wenn er kein Einkommen mehr hat."

Im Zuge der Koalitionsgespräche zwischen CDU und Grünen hatte Bouffier gefordert, den Bau des neuen Abfertigungsgebäudes Terminal 3 zu überprüfen. Außerdem ist von einer zusätzlichen "Lärmpause" am Flughafen die Rede.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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