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Seehofer baut im Wahljahr 2013 auf Unterstützung altgedienter CSU-Politiker

Archivmeldung vom 18.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Horst Seehofer
Horst Seehofer

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

CSU-Chef Horst Seehofer setzt im Wahljahr 2013 auf die Unterstützung altgedienter Parteigrößen, um Stammwähler zu mobilisieren. Nach Informationen des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" planen die Christsozialen unter dem Titel "Bayern zuerst" eine Veranstaltungsreihe mit den Parteiveteranen Peter Gauweiler und Wilfried Scharnagl.

Gauweiler ist Ziehsohn von Franz Josef Strauß und als Europa-Kritiker in der CSU-Landesgruppe bekannt. Scharnagl leitete lange Jahre die Parteizeitung "Bayernkurier" und macht derzeit mit der Forderung von sich reden, Bayern solle sich von der Bundesrepublik abspalten.

Um für die CSU Stimmen zu sammeln, sollen beide ab April zehn Veranstaltungen an Orten mit Bezug zur bayerischen Geschichte absolvieren. Angedacht ist zum Beispiel ein Auftritt in Bamberg, wo 1919 die erste Verfassung des Freistaats Bayern entstanden ist.

Unmittelbar vor dem am Montag stattfindenden Treffen, bei dem CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe mit dem Parteivorstand über Ideen für den Bundestagswahlkampf beraten will, mehren sich auch in der CDU Stimmen, künftig wie die CSU wieder stärker auf Stammwähler zu setzen. "Wenn wir als Union im Wahlkampf Erfolg haben wollen, müssen wir natürlich unsere Stammwähler ansprechen", sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). "Es verspricht immer größeren Erfolg, wenn man sich um die kümmert, die einem schon mal zugewandt waren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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