Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Politik Gabriel kritisiert AfD als reaktionär

Gabriel kritisiert AfD als reaktionär

Archivmeldung vom 13.06.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.06.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Sigmar Gabriel Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Sigmar Gabriel Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die rechtspopulistische AfD als Partei der Ewiggestrigen gebrandmarkt. "Das ist eine Partei, der es vor allem darum geht, reaktionäre Ideen zu befördern", sagte der Vizekanzler den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe": "Alles, was die erzählen, habe ich schon gehört - im Zweifel von meinem eigenen Vater, der bis zum letzten Atemzug ein Nazi war."

Leute wie dem stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland seien "die ganze Weltoffenheit und Liberalität dieses Landes zuwider". Sie wollten zurück in die "verklemmte und verdruckste alte westdeutsche Republik der 60er Jahre: Wo die Frauen noch zuhause waren, Ausländer, Schwule und Lesben gefälligst unsichtbar zu sein hatten und abends beim Bier alte Wehrmachtslieder gesungen wurden".

Gabriel nannte den Aufstieg der AfD auch als Argument gegen eine Fortsetzung der großen Koalition. Er sei zwar sehr stolz auf die Leistung der schwarz-roten Regierung. Doch zeige die politische Entwicklung in Österreich, "dass dauerhafte große Koalitionen dazu führen, dass die Menschen sich nach Unterscheidbarkeit sehnen - und dann die Ränder stärken".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte eitrig in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige