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Berliner Ex-Finanzsenator Kurth OB-Kandidat der CDU in Köln

Archivmeldung vom 11.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der ehemalige Berliner Finanzsenator Peter Kurth (CDU) soll Kandidat der CDU für das Oberbürgermeisteramt in Köln werden. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) unter Berufung auf hochrangige politische Kreise in Köln.

Kurth wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Amtsinhaber Fritz Schramma (CDU) hatte wegen der Kritik am Krisenmanagement nach dem Einsturz des Stadtarchivs vom 3. März angekündigt, zur Wahl am 30. August nicht erneut anzutreten. Seit November 2001 ist der Jurist Kurth im vierköpfigen Vorstand des Berliner Entsorgungsunternehmens Alba AG für Finanzen verantwortlich. Seit November 2008 ist er zusätzlich Vorsitzender des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft. 2004 wurde Kurth in die 19-köpfige Enquete-Kommission des Kuratoriums der Technischen Universität Berlin gewählt. Kurth gilt als Liberaler in der Union, der die Partei modernisieren will. Aus der Berliner Landespolitik zog er sich zurück, nachdem er 2003 auch mit seiner Kandidatur um den Parteivorsitz der Berliner CDU unterlegen war. Kurth ist gelernter Jurist, stammt aus Siegburg und gehört seit 1977 der CDU an. In Berlin war er lange Zeit bei der Deutschen Bank und der Kreditbank tätig, ehe er vom Berliner Finanzsenator Elmar Pieroth 1994 zum Staatssekretär ins Berliner Abgeordnetenhaus berufen wurde. Nach fünf Jahren in diesem Job wurde er 1999 Finanzsenator. Nach dem Bruch der Großen Koalition endete Kurths Amtszeit am 16. Juni 2001 mit dem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen den Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen. Bei der Wahl des Nachfolgers des zurückgetretenen CDU-Fraktionsvorsitzenden unterlag Peter Kurth mit 17:18 Stimmen seinem Gegenkandidaten Nicolas Zimmer. Im Herbst 2008 war Kurth, der im März 2007 zum Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands Pankow gewählt worden war, auch auf Kreisebene Partei intern in die Kritik geraten. Er habe, so der Vorwurf, gegen Widerstände seinen Wunschkandidaten Gottfried Ludewig für die Bundestagswahl im September 2009 durchgesetzt. Die Querelen in seinem Kreisverband überstand der 49-Jährige aber ohne größere Blessuren. Im Februar 2009 wurde er mit großer Mehrheit in seinem Amt als Kreisvorsitzender von Pankow bestätigt. Unter seiner Führung hat der CDU-Kreis Pankow in den vergangenen 20 Jahren die Mitgliederzahl um 20 Prozent gesteigert und zählt mittlerweile mit 800 Mitgliedern zu den mittelgroßen Kreisverbänden der Berliner CDU.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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