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Eisenbahn-Gewerkschaft rechnet mit noch höherem Corona-Schaden

Archivmeldung vom 25.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
(Symbolbild)
(Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Klaus Dieter Hommel rechnet mit einem noch höheren finanziellen Schaden durch die Corona-Pandemie für die Deutsche Bahn, will aber weitere Einsparungen bei den Beschäftigten als Ausgleich verhindern. "Die Schäden werden nun deutlich höher ausfallen als im vergangenen Jahr erwartet", sagte Hommel der "Welt am Sonntag".

Hommel weiter: "Wir gehen davon aus, dass der Schaden bis 2024 vier bis fünf Milliarden Euro höher ausfallen wird als ursprünglich angenommen." Hommel ist auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bahn. Einsparungen bei den Beschäftigten, die über das im vergangenen Jahr mit der Deutschen Bahn und dem Bund geschlossene Bündnis hinausgehen, seien trotz des höheren Schadens nicht möglich.

"Wir haben uns noch nie Verhandlungen verschlossen, aber wir sehen keinen Spielraum für eine weitere Beteiligung der Beschäftigten an den noch höheren Kosten der Corona-Pandemie bei der Deutschen Bahn", sagte Hommel. "Der Bund muss seine zugesagte Unterstützung erhöhen." Hommel sagte, er rechne in diesem Frühjahr mit Streiks der konkurrierenden Lokführergewerkschaft GDL, die eine Zustimmung zum Bündnis im vergangenen Jahr verweigerte. "Wir erwarten, dass die GDL versuchen wird, den moderaten Tarifabschluss der EVG zu toppen", sagte der EVG-Chef. Das werde aber nicht gelingen. "Denn bezahlen müsste eine stärkere Lohnsteigerung der Bund. Die Deutsche Bahn kann es nicht bezahlen", sagte er. "Ich warne aber davor, das Unternehmen mit einer solchen Auseinandersetzung kaputtzumachen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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