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Politikwissenschaftler loben Veröffentlichung von Steinbrücks Vortrags-Honoraren

Archivmeldung vom 30.10.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Peer Steinbrück Bild: spdfraktion.de
Peer Steinbrück Bild: spdfraktion.de

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat für Veröffentlichung seiner Vortrags-Honorare ausdrücklich den Beifall namhafter deutscher Politikwissenschaftler gefunden. Der Duisburger Politikwissenschaftler Prof. Karl-Rudolf Korte sagte "bild.de": "Das war Vorwärtsverteidigung von Steinbrück, um zu zeigen, dass er nichts zu verheimlichen hat und Transparenz übt. Im übrigen halte ich die Honorare nicht für anstößig. Ich finde es gut, dass es Politiker gibt, die gefragt sind."

Korte sagte weiter: "Steinbrück hat jetzt mit der Veröffentlichung Maßstäbe gesetzt. Seine Kritiker müssen sich jetzt an seinem Vorgehen messen lassen und genauso offen ihre Einkünfte darlegen. Das setzt eine Transparenz-Spirale in Gang." Steinbrücks Kritiker hätten der Politik insgesamt aber "keinen Gefallen getan", sagte der Duisburger Wissenschaftler und fügte hinzu: "Eine totale Transparenz hilft niemandem. Politiker müssen auch in vertraulicher Runde auftreten und wirken können."

Der Bonner Politikwissenschaftler und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Gerd Langguth sagte "bild.de": "Prinzipiell finde ich es gut, dass Steinbrück jetzt Transparenz hergestellt hat. Damit ist er ein Vorbild für andere Politiker." Die Veröffentlichung sei aber "aus der Not geboren" gewesen. Langguth: "Es wäre klug gewesen, wenn Steinbrück gleich die Hosen runtergelassen hätte."

SPD-Linker Stegner kritisiert Höhe von Steinbrücks Nebeneinkünften

Der Koordinator der Linken im SPD-Parteivorstand, Ralf Stegner, sieht die Höhe der Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kritisch. "Es ist natürlich klar, dass auch die meisten Parteimitglieder eine solch hohe Summe immer skeptisch sehen werden", sagte Stegner, der auch Fraktionschef in Schleswig-Holstein ist, der "Welt".

Insgesamt unterstützt Stegner den Kanzlerkandidaten: "Steinbrück hat sich an Recht und Gesetz gehalten." Zudem sei Steinbrück "keiner, der Leuten mit Geld nach dem Mund redet". Nun sei in der Debatte um eine Reform der Transparenzregeln jedoch die Regierungskoalition gefordert. Stegner sagte: "Jetzt müssen die, die die Debatte eröffnet haben, ihre Scheinheiligkeit hinter sich lassen. Union und FDP wollen aber nicht, dass man genau nachvollziehen kann, woher das Geld ihrer Abgeordneten kommt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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