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Magazin: Unionspolitiker wollen Euro-Kritiker Willsch nicht im Haushaltsausschuss

Archivmeldung vom 20.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Klaus-Peter Willsch
Klaus-Peter Willsch

Foto: Klaus-Peter Willsch
Lizenz: CC-BY-2.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Führende Unionspolitiker wollen laut eines "Spiegel"-Berichts verhindern, dass der Euro-Skeptiker Klaus-Peter Willsch (CDU) weiterhin dem Haushaltsausschuss angehört. Der hessische Bundestagsabgeordnete hatte in der Vergangenheit im Bundestag mehrmals gegen die Euro-Rettungspolitik von Kanzlerin Angela Merkel gestimmt.

Schon in den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Kritik daran gegeben, dass ausgerechnet Willsch die CDU als Obmann im Haushaltsausschuss vertrat. Der bietet jetzt an, auf den Posten des Obmanns zu verzichten, doch das genügt einigen in der Unionsspitze nicht.

Fraktionschef Volker Kauder machte bei einem Treffen der Landesgruppenchefs deutlich, dass Abgeordnete von ihrer Fraktion in die Ausschüsse entsandt würden und sich daher dort auch in diesem Sinne zu verhalten hätten. Willsch will hingegen im Haushaltsausschuss bleiben: "Wenn es bürgerliche Kritiker der Euro-Rettungspolitik wie Peter Gauweiler, Frank Schäffler oder mich nicht gäbe, wäre die AfD seit September im Bundestag", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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