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Asylanträge im November unter Vorjahresniveau - Familiennachzug bleibt unberücksichtigt

Archivmeldung vom 11.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de
Bild: Timo Klostermeier / pixelio.de

Im November 2018 ist die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge im Vorjahresvergleich um 24,5 Prozent gesunken. Die Gesamtzahl der Asylanträge lag bei 14.130, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl um 4,7 Prozent.

Im aktuellen Jahr wurden damit bisher 174.040 förmliche Asylanträge gestellt (davon 151.944 Erst- und 22.096 Folgeanträge), 33.117 weniger (-16,0 Prozent) als im Vorjahreszeitraum. Hauptherkunftsländer waren im elften Monat des Jahres Syrien, der Irak und der Iran. Entschieden wurde im November über die Asylanträge von 18.644 Personen. 4.750 Antragstellern (25,5 Prozent) wurde die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention zuerkannt. 2.056 Personen (11,0 Prozent) erhielten subsidiären Schutz.

Darüber hinaus hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei 620 Asylsuchenden (3,3 Prozent) Abschiebungsverbote festgestellt. Abgelehnt wurden die Anträge von 6.074 Personen (32,6 Prozent). Anderweitig erledigt (zum Beispiel durch Entscheidungen im Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 5.144 Personen (27,6 Prozent). Die Zahl der noch nicht entschiedenen Anträge lag Ende November bei 58.538.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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