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Linnemann will verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" nach der Schule

Archivmeldung vom 30.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Carsten Linnemann (2018)
Carsten Linnemann (2018)

Bild: Internetseite http://www.cdu-gemeinde-tholey.de / Unbekannt

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) will ein verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" für junge Menschen durchsetzen. "Meine Partei hat über das `Gesellschaftsjahr` als Pflichtjahr schon mal gesprochen. Ich wäre dafür, dass wir das nochmal diskutieren. Ich bin sogar dafür, dass wir es durchsetzen", sagte Linnemann in der Sendung "Frühstart" der RTL/n-tv-Redaktion.

Linnemann weiter: "Ein Gesellschaftsjahr für junge Menschen nach der Schule. Man kann sich selbst aussuchen, was man macht. Ob im Ausland bei sozialen Diensten oder im Inland, bei der Bundeswehr, bei der Feuerwehr, Johanniter, Malteser, Rotes Kreuz, was es da alles gibt." Für seine Forderung nannte er drei Gründe: "Erstens, es würde unserer Demokratie unglaublich guttun. Denn wir haben eine Polarisierung, dass Debatten und Austausch gar nicht mehr stattfinden. Dann sind die jungen Menschen wirklich in der Mitte der Gesellschaft unterwegs und bringen sich auch ein.

Zweitens, man kann zeigen, dass es nicht nur Rechte gibt in einem Staat, sondern auch Pflichten. Und drittens, in dieser digitalisierten Welt lernt man Sozialkompetenzen in so einem Jahr, die unbezahlbar sind, wie Teamfähigkeit, wie Respekt vor einer anderen Meinung und vieles mehr." Deshalb sei er dafür, dass die CDU sich für ein verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" für alle ausspreche. "Das wäre zumindest eine Debatte wert", sagte der stellvertretende Unionsfraktionschef, der zugleich an seine Partei appellierte, sie müsse "von der aktuellen Personaldebatte wegkommen", hin zu einer Zukunftsdebatte mit Vorschlägen, "die visionär und zielstrebig sind".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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