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Städtetag dringt auf Nachbesserungen beim Kita-Gesetz

Archivmeldung vom 14.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de
Bild: Erich Westendarp / pixelio.de

Vor der Verabschiedung des Kita-Gesetzes von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) dringen die Kommunen auf Nachbesserungen. "Das Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt, um die Qualität in den Kindertagesstätten weiter zu verbessern", sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Für eine nachhaltige Qualitätssteigerung muss sich der Bund jedoch dauerhaft über das Jahr 2022 hinaus engagieren."

Die Länder müssten ebenfalls ausreichende Mittel bereitstellen. Das sogenannte Gute-Kita-Gesetz soll an diesem Freitag im Bundestag und im Bundesrat verabschiedet werden. Mit dem Gesetz sollen Deutschlands Kitas ab 2019 besser und für Geringverdiener kostenlos werden. Bis 2022 sollen 5,5 Milliarden Euro vom Bund an die Länder fließen. Für die Kommunen ist es wichtig, dass die zusätzlichen finanziellen Mittel auch bei den Städten vor Ort ankommen. "Sie sind es, die für attraktive Angebote in der Kinderbetreuung sorgen", sagte Dedy.

Weil der Bedarf in den Bundesländern sehr unterschiedlich sei, sollte das jeweilige Land zusammen mit den Kommunen entscheiden, welche Qualitätsmaßnahmen am dringlichsten sind. "Die Nachfrage der Eltern steigt ständig, daher bauen die Städte die Angebote auch jetzt noch kräftig aus." Allein für Kinder bis drei Jahre sei die Zahl der Plätze in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt worden - auf jetzt rund 763.000 Plätze.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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