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Kretschmann schließt Koalition mit Linken in Baden-Württemberg aus

Archivmeldung vom 20.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Winfried Kretschmann Bild: winfried-kretschmann.de
Winfried Kretschmann Bild: winfried-kretschmann.de

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), hat eine Koalition mit der Linkspartei nach der Landtagswahl im Frühjahr kommenden Jahres kategorisch ausgeschlossen. "Mit der Linkspartei in Baden-Württemberg können Sie kein Land regieren. Eine Koalition mit den Linken wird es mit mir nicht geben", sagte Kretschmann "Bild am Sonntag". "Im Übrigen werden die Linken nach meiner Einschätzung gar nicht im Landtag vertreten sein."

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap vom März liegt die Linkspartei in Baden-Württemberg derzeit bei fünf Prozent. Mit Blick auf ein etwaiges Bündnis mit der CDU sagte Kretschmann: "Ich bin Ministerpräsident und möchte es gerne bleiben. Wir treten ohne Wenn und Aber für die Fortsetzung der grün-roten Koalition ein."

Auch seien die inhaltlichen Differenzen mit der Union sehr groß: "Die CDU hat versucht, wie bei Stuttgart 21, durchzuregieren. Der CDU ist irgendwann ihr Erfolg zu Kopf gestiegen. Sie hat gesellschaftliche Veränderungen nicht mehr wahrgenommen und die ökologischen Fragen als Spielwiese betrachtet. Dabei gehört die ökologische Frage ins Zentrum der Politik."

Mit 66 noch nicht zu alt

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) fühlt sich auch mit 66 Jahren keineswegs zu alt für ein Regierungsamt. Kretschmann zu "Bild am Sonntag": "Hillary Clinton bewirbt sich in meinem Alter auf das Präsidentenamt. Das ist auch keine Frage des Alters sondern des Willens und der Gesundheit."

Ein Wechsel in die Bundespolitik komme für ihn jedoch nicht in Frage: "Ich bin sehr gerne Ministerpräsident von Baden Württemberg und will es auch bleiben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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