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Machtkampf bei der SPD: Mattheis greift Castellucci scharf an

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Streit, Konflikt, attackieren und Widerstand (Symbolbild)
Streit, Konflikt, attackieren und Widerstand (Symbolbild)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Die baden-württembergische SPD-Vize Hilde Mattheis hat mit scharfer Kritik auf die Ankündigung des stellvertretenden Vorsitzenden Lars Castellucci reagiert, trotz seiner Niederlage beim Mitgliedervotum für den Landesvorsitz kandidieren zu wollen. "Das hat mit Demokratieverständnis wenig zu tun, denn 51,8 Prozent der Mitglieder wollten Castellucci nicht", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". "Es kommt darauf an, die tiefgespaltene Partei zu einen - da wird die übrig gebliebene Kandidatur nicht diejenige sein, die das hinkriegt."

Jeder könne kandidieren. "Aber da muss die Einsicht in ihm selbst reifen, dass er mit einer brutalen Hypothek in die nächsten zwei Jahre gehen würde", sagte sie. Die Mitglieder hätten dem Vorstand den Auftrag gegeben, zu überlegen, ob es da eine dritte Person gibt, die für eine gewisse Befriedung und Vorwärtsstrategie sorgt. "Wenn das auf dem Parteitag nicht neu aufgedröselt wird, kriegen wir keine Ruhe in den Laden." Da sei sie zutiefst beunruhigt.

Quelle: Stuttgarter Zeitung (ots)

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