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Umweltministerin Schulze fordert nachhaltige Digitalisierung

Archivmeldung vom 07.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Svenja Schulze (2017)
Svenja Schulze (2017)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) fordert, Digitalisierung künftig nachhaltig zu gestalten.

"Wenn wir die Digitalisierung nicht nachhaltig gestalten, sondern unverändert fortsetzen, dann wird sie zum Brandbeschleuniger für die ökologischen und sozialen Krisen unseres Planeten", sagte die Umweltministerin dem "Handelsblatt". "Wir brauchen deshalb eine Trendwende der Digitalisierung."

Anlässlich der Berliner Internetkonferenz re:publica, auf der Schulze am Dienstag eine Rede hält, legt sie erste Eckpunkte ihres Ministeriums für eine "umweltpolitische Digitalagenda" vor, die bis zum Jahresende in ein finales Papier einfließen sollen. Wenn es nach dem Willen der Ministerin geht, wird der digitale Wandel künftig verstärkt einem "Ordnungs- und Handlungsrahmen" unterworfen. "Digitalisierung braucht Regeln, um zum Chancentreiber von Wohlstand, Gerechtigkeit und Umwelt zu werden", sagte Schulze. Das könnten Anreize sein, aber auch Verbote und Gebote. "Jedem Algorithmus muss Umweltschutz eingepflanzt werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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