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Pfeiffer/Motschmann: Buchpreisbindung muss erhalten bleiben

Archivmeldung vom 14.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bücher: Bestseller sind vorhersehbar. Bild: Bernd Christian Gassner, pixelio.de
Bücher: Bestseller sind vorhersehbar. Bild: Bernd Christian Gassner, pixelio.de

Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag über einen Antrag der Koalitionsfraktionen zum Erhalt der Buchpreisbindung debattiert. Dazu erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, und die kultur- und medienpolitische Sprecherin, Elisabeth Motschmann: "Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion setzt sich weiter für den Erhalt der Buchpreisbindung ein. Entgegen der Empfehlung der Monopolkommission sieht die Unionsfraktion darin das wirkungsvollste Instrument, um die kulturelle Vielfalt im Buchwesen zu sichern."

Motschmann weiter: "Dabei ist uns bewusst, dass die Buchpreisbindung auch Probleme mit sich bringt. Beispielweise profitiert Amazon als größter Online-Buchhändler massiv von der Buchpreisbindung und verdankt ihr zu einem großen Teil auch seine marktstarke Stellung. Im Rahmen der 10. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen werden wir uns daher um weitere vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Marktmachtmissbrauch im Onlinebereich unterhalten müssen.

Bei einem Buch handelt es sich aber nicht nur um ein Wirtschaftsprodukt. Es ist zugleich auch identitätsstiftendes Kulturgut und schützt die Buchhandlungs- und Verlagslandschaft überall in Deutschland. Sie dient dem kulturellen Angebot in der Fläche und trägt zu gleichwertigen Lebensverhältnissen bei.

Der Antrag fordert die Bundesregierung daher auf, auch innerhalb der Europäischen Union für den weiteren Erhalt der Buchpreisbindung einzutreten. Mit dem Deutschen Buchhandlungspreis und dem 2019 erstmals zu vergebenden Deutschen Verlagspreis hat die Bundesregierung weitere positive Maßnahmen zur Förderung der Buchbranche ergriffen."

Quelle: CDU/CSU - Bundestagsfraktion (ots)

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