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Grüne kritisieren Begrenzung des Biontech-Impfstoffs durch Spahn

Archivmeldung vom 19.11.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Maria Klein-Schmeink (2014), Archivbild
Maria Klein-Schmeink (2014), Archivbild

Foto: User:Rob Irgendwer
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Grünen haben die Ankündigung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kritisiert, in den kommenden Wochen die Auslieferung des Impfstoffs von Biontech zu begrenzen. "Spahn hat allen das Boostern versprochen", sagte die Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

"Jetzt zeigt sich, dass er offenbar wissentlich falsche Erwartungen geweckt hat", so Klein-Schmeink. "Es wird wegen Spahns schlechter Vorsorge wohl nicht möglich sein, jedem Impfwilligen sehr schnell ein Angebot zum Boostern machen zu können. Das schadet der Glaubwürdigkeit der Impfkampagne, weil es Enttäuschungen schafft", kritisierte sie.

Gesundheitsstaatssekretär Thomas Steffen hatte zuvor in einem Schreiben an die Bundesländer, über das das RND berichtet hatte, angekündigt, dass niedergelassene Ärzte ab der Bestellung in der kommenden Woche nur noch 30 und Impfzentren und Impfteams nur noch 1.020 Dosen Biontech bekommen sollen, um mehr Moderna-Impfstoff zu verbrauchen. Moderna solle bei Auffrischimpfungen vermehrt zum Einsatz kommen, da andernfalls ab Mitte des 1. Quartals 2022 der Verfall bereits eingelagerter Impfstoffe des Herstellers drohe, zitiert das RND aus Steffens Schreiben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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