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Trittin kritisiert Högls Plädoyer für bewaffnete Drohnen

Archivmeldung vom 21.10.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Jürgen Trittin (2019)
Jürgen Trittin (2019)

Foto: Olaf Kosinsky
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Außenexperte der Grünen, Jürgen Trittin, hat die Haltung der Wehrbeauftragten des Bundestages, Eva Högl (SPD), für eine Bewaffnung neuer Bundeswehr-Drohnen kritisiert.

"Es geht um die leichtere Durchführbarkeit offensiver Militäroperationen. Das ist der Kern. Wenn man das haben will, soll man das auch klar sagen und nicht so tun, als wären Drohnen nur ein Erste-Hilfe-Verbandskasten", sagte Trittin der "Saarbrücker Zeitung". Dem ARD-Hauptstadtstudio hatte Högel zuvor gesagt, dass Einsätze der Bundeswehrsoldaten durch bewaffnete Drohnen sicherer würden, weil sie flexiblere Möglichkeiten böten, auf Bedrohungen zu antworten.

Dagegen meinte Trittin: "In Wirklichkeit geht es um die Frage, wofür die Bundeswehr künftig eingesetzt werden soll". Das müsse zuerst diskutiert werden. Erst dann könne man sich über die angemessenen Mittel dafür unterhalten. "Daher muss die Bundeswehr, muss die Regierung erst einmal begründen, für welche Kriege sie diese Drohnen haben will, in denen sie diese Herausforderung erwarten", sagte Trittin.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)


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