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Nach Bundesländer-Schulvergleich: NRW will von Ostdeutschland lernen

Archivmeldung vom 14.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sieht Handlungsbedarf angesichts des schlechten Abschneidens nordrhein-westfälischer Schüler beim Bundesländer-Vergleich in Mathematik und Naturwissenschaften. "Die Ergebnisse können uns nicht zufriedenstellen", sagte Löhrmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Weitere Anstrengungen sind erforderlich."

Sie nannte die Bereiche Unterrichtsentwicklung und Lehrerfortbildung. Zum guten Abschneiden der ostdeutschen Schüler sagte die Ministerin, offenbar gebe es dort "eine starke mathematisch-naturwissenschaftliche Tradition": "Viele Lehrkräfte wurden noch zu DDR-Zeiten ausgebildet und sind offensichtlich besser in der Lage, Schüler in den Mint-Fächern zu begeistern und zu fördern. Ich werde mir sehr genau anschauen, was wir davon lernen können." Bei dem Ländervergleich im Auftrag der Kultusminister waren 44 000 Neuntklässler aller Schulformen und aller Bundesländer getestet worden. NRW war in der Schlussgruppe gelandet.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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