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Justizministerin Barley warnt US-Konzern Amazon nach Datenpanne

Archivmeldung vom 21.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Katarina Barley (2015)
Katarina Barley (2015)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat den US-Konzern Amazon aufgefordert, die jüngste Datenpanne bei seinem Assistent-Gerät "Alexa" aufzuklären und seine Produkte umfassend zu überprüfen. "Im Raum stehen gravierende Defizite beim Schutz von personenbezogenen Daten und der Privatsphäre", sagte Barley der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

"Trifft dies zu, muss Amazon sofort seine digitalen Produkte und internetgebundenen Dienste umfassend überprüfen und mit den zuständigen Datenschutzbehörden in der EU kooperieren", forderte Barley, die auch SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl ist. "Das neue EU-Datenschutzrecht gibt den Behörden wirksame Mittel an die Hand. Im Falle eines festgestellten Verstoßes drohen Bußgelder in Höhe von zwei  bis vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Das sollte Warnung genug sein", sagte Barley. Intime Sprachaufnahmen aus den Wohnräumen eines Nutzers von Amazons Assistent-Gerät "Alexa" waren durch eine Panne in falsche Hände gelangt. Der Vorfall wurde vom Fachmagazin "c't" aufgedeckt, dem vertrauliche Audiodateien zugespielt wurden. Amazon sprach  von einem Einzelfall.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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